Akupunktur in der Zentrumpraxis Friedberg2018-10-24T15:59:57+00:00
Zentrumpraxis Friedberg

Akupunktur

1. Ein kurzer Überblick

Bei Akupunktur, einer Jahrtausende alte Heilmethode aus China und Japan, betrachtet man den Mensch als Ganzes, anstatt nur Symptome zu behandeln. Der Fluss der Lebensenergie, Qi genannt, und das bioenergetische Gleichgewicht werden harmonisiert. Man beeinflusst das zentrale und vegetative Nervensystem, die Faszien sowie den komplexen Informationsaustausch im Körper, so dass die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden.

Hierzu wird die Haut mit Nadeln und anderen Methoden an Akupunkturpunkten gereizt. Diese liegen auf Meridianen / Leitbahnen und Mikrosystemen, wie dem Ohr.

Wir behandeln überwiegend mit japanischer Akupunktur, bei der Sie als Patient eng einbezogen werden und die Behandlung sich stets nach Ihrer Rückmeldung richtet. Ergänzt wird die Therapie durch Ohrakupunktur, sanfter Triggerpunkttherapie, Schädelakupunktur nach Yamamoto und verschiedene andere Verfahren.

Diese Behandlungsmethode ist auch nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei bestimmten Erkrankungen und Störungen der westlichen Medizin sogar überlegen.

Im Vergleich zur chinesischen Akupunktur (TCM) werden sehr dünne Nadeln nur oberflächlich gestochen, so dass dies möglichst schmerzarm ist.

Auch Säuglinge und Kinder jeden Alters können mit Akupunktur behandelt werden. Um ihnen auf keinen Fall Schmerz zuzufügen oder sie zu ängstigen, behandeln wir vor allem mit Shonishin, einer sanften japanischen Methode ohne Nadeln.

Wir legen Wert auf eine ganzheitliche Behandlung. Dies bedeutet auch die sinnvolle Kombination alter Heilmethoden mit moderner Schulmedizin. Zudem ist das Berücksichtigen der Psyche, Kränkungen und psychischer Verletzungen und Traumata, bei jeder Behandlung ein entscheidender Faktor für nachhaltigen Erfolg.

Akupunktur wird hervorragend ergänzt durch Naturheilverfahren, Homöopathie und Osteopathie.

Wir bieten Ihnen all diese Verfahren in unserer Praxis aus einer Hand.

Wann hilft Akupunktur?

Die Indikationen reichen von Allergien über chronische Schmerzen, Haut- und Verdauungsproblemen bis hin zu psychischen und neurologischen Störungen. Vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates hat sich die Kombination mit Osteopathie bewährt.

Bei Kränkungen und psychischen Verletzungen und Traumata verwenden wir eine speziell entwickelte hocheffiziente Kombination aus Traumatherapie und Akupunktur.

Die sehr alte Methode der präventiven Akupunktur hat sich bewährt um einerseits die therapeutischen Erfolge zu erhalten, andererseits um Ihre Gesundheit zu bewahren.

In unserer Praxis verfügen wir über eine langjährige intensive Erfahrung in Akupunktur in den verschiedensten Bereichen. Dr. Schottdorf führt pro Jahr ca. 2200 Behandlungen durch.

Wenn Sie mehr über unsere Akupunktur wissen möchten, lesen Sie bitte weiter.

2. Geschichte

Bereits vor 5000 bis 6000 Jahren wurde Akupunktur mit Steinnadeln, Bambussplitter oder Fischgräten angewandt. In der Zeit 200 Jahre vor bis 250 Jahre nach unserer Zeitrechnung entstanden umfangreiche chinesische Schriften über Nadeln, Stichtechniken und Akupunkturpunkte. Auf diese gehen die meisten der heute verwendeten Stilrichtungen zurück. In Japan wurde die Akupunktur etwa 600 nach unserer Zeitrechnung von China her kommend eingeführt und dann weiterentwickelt.

Im 17. Jahrhundert wurde über Akupunktur, bestehend aus den lateinischen Wörtern „acus“ (Nadel) und „punctura“ (Stich), erstmals in Europa berichtet. Eine breitere Verbreitung fand sie aber erst seit den 60er Jahren und besonders verstärkt seit Ende des 20. Jahrhunderts.

Im modernen China ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit Akupunktur neben der westlichen Medizin sogar Bestandteil der universitären Ausbildung.

3 Akupunkturmethoden und Stilrichtungen

Akupunktur ist keine einheitliche Therapie. Vielmehr gibt es viele verschiedene Stile und Methoden, von denen wir die hier genannten, vor allem die japanische Akupunktur verwenden.

3.1 Klassische traditionelle chinesische Medizin (TCM)

In der TCM wird eine Kombination von Akupunkturpunkten gestochen, die sich einerseits aus der Krankengeschichte, andererseits aus der körperlichen Unter-suchung, der Zungen- und Pulsdiagnostik ergeben.
Seit etwa 50 Jahren wird in China zunehmend Wert auf die Kombination der traditionellen Heilmethoden mit moderner Schulmedizin gelegt.

3.2 Japanische Akupunktur – eine Weiterentwicklung

Die japanische Akupunktur entwickelte sich aus der chinesischen Akupunktur. Im Gegensatz dazu werden Sie aber als Patient in die Behandlung sehr eng einbezogen, ja müssen diese sogar aktiv mitgestalten. Verschiedene Körper-punkte werden auf Druckschmerz, Verspannung oder andere Auffälligkeiten un-tersucht.
Die wirksamsten Akupunkturpunkte werden dadurch ermittelt, ob sich entspre-chend Ihrer Angaben diese Auffälligkeiten umgehend bessern. Es findet sozu-sagen ein Dialog mit Ihnen und Ihrem Körper statt, wodurch die Wirkung der Nadeln sofort verlässlich überprüft werden kann. Somit ist diese Methode deut-lich effektiver als TCM, so dass meist fünf Behandlungen ausreichen und chi-nesische Kräutertherapie unnötig ist.
Noch effektiver wird die Behandlung durch verschiedene Hilfsmittel, wie aufge-klebte Magnete, Ionen-Pumpenkabel, spezielle Silber-Ionenketten, Diodenringe und Elektrotherapie.
Ein weiterer Unterschied zur TCM ist die Verwendung von bedeutend dünneren Nadeln, die nur oberflächlich gestochen werden. Die Wirksamkeit der Therapie bemisst sich nicht am ausgelösten Schmerz, sondern ob Sie eine Veränderung spüren. Es wird großer Wert darauf gelegt, Ihnen als Patienten möglichst wenig Schmerz zuzufügen.

3.3 Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur (auch Auriculotherapie genannt) wurde vom französischen Arzt Paul Nogier vor 50 Jahren entwickelt. Sie ist eine sehr wirksame Ergän-zung zur Körperakupunktur.
Ergänzt wird diese Therapie durch eine neu entwickelte Methode der russi-schen Ärztin Dr. Nadja Volf, die in Paris lebt und lehrt. Hier wird das Ohr nach Auffälligkeiten untersucht, die Hinweise auf Störungen liefern, die der Erkran-kung zugrunde liegen.
Die Behandlung mit Dauernadeln am Ohr bietet keinen Vorteil, jedoch können hierdurch schwere Infektionen entstehen. Somit verwenden wir diese Methode nicht.

3.4 Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA)

Diese Akupunkturmethode wurde in den letzten 40 Jahren von dem japanischen Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto entdeckt und entwickelt.
YNSA arbeitet über Mikrosysteme, auch Somatotope genannt. Das sind Abbil-dungen des Körpers auf kleinen Hautarealen, die sich vornehmlich am Kopf be-finden. Dort findet der erfahrene YNSA-Therapeut kleinste Veränderungen der Muskeln, Haut und des Gewebes, die mit den Beschwerden des Patienten kor-relieren. Zudem werden durch Tasten an Hals, Ellenbeuge und Bauch weitere wichtige Informationen über die Erkrankung und deren zugrunde liegenden Stö-rungen gewonnen. Die Stimulation der Punkte erfolgt mit feinen Akupunkturna-deln.
YNSA ist besonders gut geeignet, um neurologische und Schmerzerkrankungen zu behandeln.
Dr. Schottdorf erlernte diese Methode bei mehreren Lehrgängen direkt bei Dr. Yamamoto in dessen Klinik in Miyazaki, Japan.

3.5 Moxa-Behandlung

Es gibt viele verschiedene Formen der Behandlung mit Wärme durch das Ab-brennen von Beifußkraut. Beim japanischen direkten Moxa werden kleinste Mengen Befußkraut direkt auf der Haut entzündet und wieder gelöscht, bevor Schmerz entsteht.
Diese Methode kann, wie Dr. Schottdorf entdeckte, einfach durch ein elektri-sches Gerät, Bite away®, ersetzt werden. Dieses erwärmt kontrolliert direkt Akupunkturpunkte. Diese Behandlung kann durch den Patienten zu Hause täg-lich fortgeführt werden, wodurch die Effektivität und Nachhaltigkeit der Behand-lung gesteigert wird. Sie ist auch zur Behandlung von Kindern gut geeignet.

3.6 Shonishin – japanische Kinderakupunktur

Shonishin (jap. shôni = Kleinkind, shin = Akupunkturnadel) ist ebenfalls eine japanische Akupunkturmethode, die zur schmerzfreien Behandlung von Kindern entwickelt wurde. Anstelle von Nadeln werden Meridiane und Akupunkturpunkte mit der Hand gestrichen, geklopft und gedrückt. Damit werden nicht nur Be-schwerden und Krankheiten durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte behan-delt. Man kann auch Kinder in ihrer Entwicklung stärken und Krankheiten vor-beugen.
Die Indikationen reichen von Allergien über Infektanfälligkeit, Haut- und Ver-dauungsproblemen bis hin zu psychischen und neurologischen Störungen (s.a. unter Indikationen). Besonders bewährt hat sich die Kombination von Shonishin mit Osteopathie bei der Behandlung von verschiedenen Erkrankungen des Be-wegungsapparates und Bewegungsstörungen. Somit werden die energetische und die körperlich-strukturelle Ebene behandelt.
Shonishin ist besonders wirksam bei Neugeborenen und Säuglingen bis hin zu Kindern im Einschulalter. Wichtig ist, sie dabei nicht zu ängstigen oder ihnen Schmerz zuzufügen. Um die Wirksamkeit zu erhöhen und Ihnen als Eltern das Gefühl der aktiven Mithilfe und Einflussnahme zu geben, werden Sie angeleitet, Teile der Behandlung zu Hause selbst fortzuführen

3.7 Behandlung akuter Störungen und Notfällen

Akute Erkrankungen und Schmerzen können sehr gut mit Akupunktur behandelt werden. Hierzu wird eine von Dr. Schottdorf entwickelte Variante der japani-schen Akupunktur verwendet, die innerhalb weniger Minuten eine deutliche Lin-derung der Beschwerden und Schmerzen bewirken kann. Somit können Medi-kamente teilweise vollständig vermieden werden und eine schnellere Genesung erreicht werden.
Diese Methode hat sich auch im Notarztdienst bereits vielfach bewährt.

4. Behandlung psychischer Störungen, posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS oder PTSD) und Kränkungen

Psychische Störungen und Beschwerden können ganz offenkundig oder sehr subtile Schmerzen oder körperliche Störungen verursachen. Psychische Traumatisierungen werden dabei sehr häufig unterschätzt oder völlig übersehen, obwohl sie eine der häufigsten Ursachen für schwere psychische, aber auch chronische körperliche Störungen sind.

Kränkungen, Abwertungen und Beschädigungen des Selbstwertes können ebenso diese Beschwerden verursachen

Von Dr. Schottdorf wurde in Zusammenarbeit mit mehreren versierten und erfahrenen Spezialisten für psychische Traumata eine neuartige Methode entwickelt, die „Psychische Traumatherapie mit akupunkturgestützter Exposition“. Mit ihr können schnell, effizient und nachhaltig die oben genannten Störungen behandeln können. Wichtig ist hierbei, dass eine Verschlechterung der Beschwerden unter allen Umständen vermieden wird und Sie als Patient aus jeder Behandlung mit einem guten und positiven Gefühl gehen.

Sollten wir den erwünschten und abschließenden Erfolg nicht erreichen, arbeiten wir mit mehreren Spezialisten für psychische Traumata zusammen, bei denen wir für Sie auch kurzfristig Termine vereinbaren können.

5. Behandlungsablauf

Vor Beginn der Akupunkturbehandlung werden Sie ausführlich zur Vorgeschichte und Anamnese befragt und körperlich untersucht. Bei Unklarheiten werden weitere Fachärzte bzw. deren Berichte zu Rate gezogen. Hieraus werden Akupunkturpunkte und -konzepte festgelegt, die bei jeder Behandlung neu angepasst werden.

Die einzelne Behandlung dauert je nach Erkrankung und Symptomen 20 bis 30 Minuten. Nach dem Setzen der Nadeln dürfen Sie 15 Minuten ruhen, bevor diese wieder entfernt werden.

Bei akuten Beschwerden sind häufig 1-3 Behandlungen ausreichend, bei chronischen Beschwerden sind fünf oder mehr Behandlungen im Abstand von 3-7 Tagen nötig. Im Allgemeinen sind fünf Behandlungen aber gut ausreichend.

Die Wirkdauer der einzelnen Behandlung und der gesamten Therapie ist abhängig von der Erkrankung. Häufig wird aber die Störung bis hin zur dauerhaften Beschwerdefreiheit geheilt.

Bei chronischen Erkrankungen und bleibender Ursache der Beschwerden, wie etwa bei ausgeprägter Kniegelenksarthrose oder verschleißbedingten Rückenschmerzen, kann es sinnvoll sein, die Behandlung alle vier bis acht Wochen zu wiederholen. So kehren die Schmerzen erst gar nicht mehr zurück und der gesamte Gesundheitszustand stabilisiert sich zunehmend. Dies entspricht auch dem Gedanken der Prävention und den alten chinesischen Regeln des Tao zur Erhaltung der Gesundheit

6. Terminvereinbarung

Zur Behandlung von chronischen Erkrankungen ist eine Behandlungsserie notwendig. Sie beinhaltet grundsätzlich 5 Behandlungen im Abstand von 3-7 Tagen. Wenn Sie sich beim Praxis-Team anmelden, werden daher von vornherein 5 Termine vereinbart. Sollte sich nach der ersten Behandlung herausstellen, dass nicht alle fünf Termine notwendig sind, oder die Akupunktur nicht die geeignete Behandlung ist, werden die anderen Termine (kostenfrei) gelöscht.

Für Termine wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiterinnen. Sie werden Ihnen nach Ihren Bedürfnissen Vorschläge machen.

Unser Praxis-Team ist immer bemüht, den für Sie passenden Termin zu finden und Wartezeiten möglichst kurz zu halten. Wir bitten Sie daher, auch bei Verhinderung, einen Termin möglichst frühzeitig abzusagen, damit ein anderer Patient mit akuten Gesundheitsproblemen kurzfristig eingeschoben werden kann.

7. Kosten

Da es sich um eine reine Privatleistung handelt, berechnen wir für jede Akupunkturbehandlung bis zu 87 Euro.
Bei der sehr aufwendigen Behandlung schwerer psychischer Traumata und Störungen kann die Behandlung bis zu 174 € kosten.

Im Allgemeinen sind fünf Behandlungen ausreichend.

Von einige Krankenkassen und Zusatzversicherungen werden bei bestimmten Erkrankungen die Kosten teilweise oder vollständig übernommen. Hierfür wenden Sie sich bitte direkt an ihre Krankenkasse.

Die Privaten Krankenkassen übernehmen im Allgemeinen alle Kosten.

8. Indikationen

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, der Hüfte und der Knie geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit der Akupunktur aus. Im Übrigen gibt es bislang keine Studien die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Behandlung mit Akupunktur bei den unten aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.

Aufgrund des komplexen Systems und der unterschiedlichen Ansatzpunkte und Konzepte kann Akupunktur bei sehr unterschiedlichen Erkrankungen und Indikationen mit großem Erfolg angewandt werden.

Viele Erkrankungen, die bei Erwachsenen aufgeführt sind, können auch bei Kindern behandelt werden. Allerdings gibt es für Kinder noch weitere Indikationen.

8.1 Erwachsene

Akute und chronische Schmerzen, wie z.B.:

  • Kopfschmerzen,
  • Rücken- und Gelenkschmerzen,
  • Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz),
  • Tumorschmerzen,
  • Schmerzen des Kau- und Zahnsystems.
  • Schmerzen kurz nach Operationen

Erkrankungen des Bewegungssystems, wie z.B.:

  • Schmerzen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule,
  • Bandscheibenvorfall,
  • Sehnen- und Gelenkerkrankungen,
  • Tennisellenbogen,
  • Arthroseschmerzen.
  • chronische Hüftgelenkschmerzen,
  • Kniegelenkschmerzen,
  • Karpaltunnel-Syndrom,
  • Nachbehandlung von Hüft-, Knie- und Bandscheibenoperationen,

Neurologische Krankheiten, wie z.B.:

  • Migräne,
  • Neuralgien,
  • Facialisparese (Gesichtslähmung),
  • Trigeminusneuralgie,
  • Mitbehandlung bei Lähmungen, Schlaganfall und Polyneuropathie,
  • Schmerzen bei Gürtelrose (Zoster),
  • Begleitsymptome von neurologischen Erkrankungen.

Vegetative Störungen, wie z.B.:

  • Erschöpfungssyndrom,
  • funktionelle Herzbeschwerden,
  • Blutdruckschwankungen,
  • sexuelle Disharmonie, Libidostörungen.

Psychische Störungen, wie z.B.:

  • Panikattacken, Angststörungen und innere Unruhe
  • Depressive Verstimmungen
  • Schlafstörungen
  • Unterstützung der Behandlung von Suchterkrankungen

Hautkrankheiten, wie z.B.:

  • Neurodermitis, Ekzeme,
  • Juckreiz

Allergien, wie z.B.:

  • Heuschnupfen,
  • Nahrungsmittelallergien,
  • allergisches Asthma,
  • Sonnenallergie.

Erkrankungen der Atemwege, wie z.B.:

  • Asthma,
  • Heuschnupfen,
  • Bronchitis,
  • gehäuft auftretende Erkältungskrankheiten.

Hals-, Nasen-, Ohren- und Augenkrankheiten, wie z.B.:

  • Sinusitis (Nasennebenhöhlen-Entzündung),
  • Geruchs- und Geschmacksstörungen,
  • Schwindel,
  • Trockenes-Auge-Syndrom.

Erkrankungen des Verdauungssystems, wie z.B.:

  • funktionelle Magen-Darm-Störungen,
  • Magengeschwüre,
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis),
  • Verstopfung,
  • Reizdarmsyndrom,
  • chronische Dickdarmentzündung (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn).

Gynäkologische Erkrankungen

  • Menstruationsschmerzen,
  • Zyklusunregelmäßigkeiten,
  • Wechseljahresbeschwerden,

Geburtshilfe wie z.B.:

  • Schwangerschaftskomplikationen wie Harter Bauch, Rückenschmerzen etc.,
  • Übelkeit und Erbrechen,
  • Geburtsvorbereitung,
  • Wochenbettkomplikationen,
  • Postpartale Depression.

Prävention zur Erhaltung der Gesundheit

Sonstige Indikationen, wie z.B.:

  • Begleittherapie bei Tumorerkrankungen, z.B. Linderung der Übelkeit bei Chemotherapie,
  • Verbesserung des Allgemeinbefindens nach Operation oder Bestrahlung,
  • Urogenitale Störungen
  • Verschiedene Erkrankungen in der Notfallmedizin

8.2 Säuglinge und Kinder

Alle Kinder

  • Schlafstörungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Bettnässen
  • Chronische Beschwerden
  • Verhaltensauffälligkeit

Säuglinge:

  • Sehr unruhige Säuglinge

Schulkinder:

  • Angstzustände
  • Kopfschmerzen
  • Essstörungen
  • Konzentrationsprobleme
  • Motivationsmangel
  • Emotionale Unausgeglichenheit

9. Weitere Informaionen

9.1 Verhalten vor und nach der Akupunktur

Geben Sie den Behandlungen genügend Raum. In einem Zustand der Ruhe wird der Heilungsprozess besser stattfinden können. Vermeiden Sie größere körperliche Anstrengungen kurz vor und nach der Akupunktur. Vor den Behand-lungen sollten Sie normal (besser nicht zu schwer) essen.

9.2 Kombination mit anderen Heilmitteln

Akupunktur kann jederzeit mit verschiedenen Behandlungsmethoden wie Oste-opathie oder Homöopathie kombiniert werden. Häufig ist vor allem eine ge-meinsame Behandlung erfolgreich.
Wichtig ist ein sinnvolles Miteinader. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie Medika-mente nehmen oder in anderer alternativer und komplementärer Behandlung sind, dass wir Sie optimal beraten können. Setzen Sie aber niemals von sich aus ärztlich verschriebene Medikamente ab.

9.3 Operationen vorbeugen

Vor geplanten Operationen, vor allem bei funktionellen Störungen, ist es durch-aus sinnvoll, einen Behandlungsversuch mit Akupunktur durchzuführen. Spre-chen Sie uns bitte im Einzelfall an, da hier keine allgemeine Aussage möglich ist.
Allerdings gibt es seit einigen Jahren bei den chirurgischen Fachgebieten eine zunehmende Bereitschaft zu Operationen, noch bevor andere Therapien aus-reichend ausprobiert wurden. Die Erfahrung und viele wissenschaftliche Unter-suchungen zeigen eindeutig, dass häufig andere Maßnahmen wie Krankengym-nastik, Akupunktur und Osteopathie die Beschwerden so bessern, dass eine aufwendige Operation überflüssig wird. So werden operationsbedingte Kompli-kationen, Einschränkungen und Schmerzen vermieden.

9.4 Die Nadeln

Es werden ausschließlich Einmalnadeln verwendet, die nach jeder Behandlung weggeworfen werden. Diese haben eine Dicke von 0,10 bis 0,16 mm und eine Länge von 15 mm. Die Stichtiefe beträgt je nach Akupunkturpunkt und Be-schwerden nur 2 bis 10 mm.
In der Kinderakupunktur werden erst ab etwa dem sechsten Lebensjahr verein-zelt die extrem dünnen Nadeln mit 0,10 mm Durchmesser verwendet. Durch ei-ne spezielle Technik werden diese so gestochen, dass Ihr Kind fast nichts spürt.
Zusätzlich werden aufgeklebte Magnete verwendet, die völlig schmerzfrei über Tage belassen werden.

9.5 Das „De Qi“-Gefühl und Schmerzhaftigkeit

Wir teilen nicht die chinesische Ansicht, dass Akupunktur nur erfolgreich sei, wenn es weh tut. Vielmehr soll die Behandlung möglichst schmerzarm sein, um auch Patienten mit Angst vor Nadeln behandeln zu können und Ihnen zu Ihrer Erkrankung nicht zusätzlichen Schmerz zuzufügen. Der Einstichschmerz ist nicht vergleichbar mit dem einer Spritze.
Beim Setzen der Nadeln tritt die erwünschte „De Qi“-Wirkung auf. In der TCM ist dies ein Kribbeln, Druck- oder Wärmegefühl oder schlicht Schmerz am Punkt. In der japanischen Akupunktur ist die „De Qi“-Wirkung erreicht, wenn Sie eine Wirkung verspüren, wie das Verschwinden von Empfindlichkeiten an be-stimmten Körperpunkten.

9.6 Nebenwirkungen und Risiken

Die Akupunktur ist sehr sicher und nebenwirkungsarm. Zuweilen tritt gerade zu Beginn Müdigkeit während und einige Stunden nach der Therapie auf. Auch können anfänglich die Beschwerden für kurze Zeit zunehmen. Beides sind Fol-gen der angestrebten energetischen Prozesse. Gelegentlich kommt es zu mus-kelkaterähnlichen Empfindungen und kleinen Blutergüssen an den behandelten Punkten. Dies ist aber harmlos.
Die Übertragung infektiöser Krankheiten ist aufgrund steril verpackter Einmal-nadeln ausgeschlossen.

9.7 Ausbildung

Die Grundausbildung für die Akupunktur dauert 200 Stunden mit abschließen-der Prüfung vor der Ärztekammer.
Um die vielfältigen und großartigen Möglichkeiten dieser komplexen Heilmetho-de ausschöpfen zu können, ist allerdings weit mehr Ausbildung nötig. So ist umfangreiches Selbststudium, der Besuch weiterer Kurse, der stete Austausch mit Kollegen und nicht zuletzt die eigene Erfahrung durch langjähriges und häu-figes Anwenden unabdingbar.
Die Lehre und das Vermitteln von Akupunktur ist eine weiterer Quell tieferer Erkenntnisse.
Dr. Schottdorf hat mehr als 1.700 Ausbildungsstunden absolviert und lehrt unter anderem an der Harvard Medical School, Cambridge, USA.

9.8 „Abgrenzung zu Heilpraktikern“

Akupunktur wird nicht nur von Ärzten angewandt, sondern wird auch von vielen Heilpraktikern angeboten. Allerdings ist gerade die Kombination aus komple-mentären Verfahren wie Akupunktur und Osteopathie mit langjähriger Erfahrung und intensiver Ausbildung in westlicher Schulmedizin besonders erfolgreich. Je nach Erkrankung können die Vorteile der jeweiligen Behandlungsmethode opti-mal ausgeschöpft werden.
Des Weiteren ist bei vielen Erkrankungen vor Behandlung eine eingehende schulmedizinische Abklärung nötig, um alle therapeutischen Möglichkeiten aus-zuschöpfen.

9.9 Weiterführende Literatur

Über Akupunktur wurden unzählige Bücher verfasst. Wenn Sie zu einzelnen Themen weiterführende Literatur wünschen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Friedberger Rückenfiebel

BWS dehnen
BWS kräftigen
HWS dehnen
LWS dehnen

Zentrumpraxis Friedberg

Dr.  Göbel
Dr. Schottdorf
Tomasz Tkacz

Ludwigstr. 3
86316 Friedberg/Bayern
Telefon (0821) 80 99 466 0
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Leitung Fachbereich Osteopathie
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Ass. Prof. Osteopathic Medicine
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