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Kinesiologisches TapingVielleicht haben Sie sich bei der Fußball- bzw. Handball-Weltmeisterschaft gefragt, was die Athleten für bunte Bänder z. T. an den Oberschenkeln, Knie etc. tragen. Es handelt sich dabei oftmals um Tapeverbände in kinesiologischer Technik, kurz Kinesio-Tapes. |
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1. Wann hilft das kinesiologische Taping?Eine Vielzahl von Schmerzzuständen spricht auf die Behandlung mit Tape in kinesiologischer Technik an. So können Schmerzen im Bereich des Rückens, des Nackens und des Kopfes, Tennisarm, schmerzende Achillessehne und vieles mehr behandelt werden. Gerade auch schwer behandelbare chronische Schmerzen können häufig gut mit diesem Verfahren gebessert werden. |
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2. Woher kommt das kinesiologische TapingEnde der 70er Jahre versuchte der Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase seine Therapie bei akuten und chronischen Erkrankungen zu optimieren. Grundlage seiner Überlegungen war ein neues Tapematerial, das seine Wirkung über die Haut und Muskulatur entfaltet. Dabei wird die Haut minimal verschoben bzw. in eine andere Richtung gezogen. So werden neuromuskuläre Verschaltungen beeinflusst, die Mikrozirkulation und der Muskeltonus verbessert. |
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3. Wie wirkt das kinesiologische TapingSchmerzen sind Alarmsignale, dass im Körper etwas nicht stimmt. Das Schmerzempfinden wird fast überall im Körper durch Schmerzfühler (so genannte Nozizeptoren) vermittelt. Diese Nozizeptoren empfangen die Botschaft und leiten diese an das Gehirn weiter. Hier ist der Ansatzpunkt des Tapes. Das elastische Klebeband erzeugt auf der Haut eine Art Dauermassage. Wissenschaftler vermuten, dass die Schmerzsignale so übertönt werden können und das Gehirn nicht mehr erreichen. |
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